Asamiya
Asamiya gehört zum indoarischen Zweig der indoiranischen Untergruppe der indogermanischen Sprachen.
Asamiya wird von mindestens 15 Millionen (2002) Menschen als Muttersprache gesprochen, die überwiegend im nordostindischen Bundesstaat Assam und einigen angrenzenden Bundesstaaten leben, kleine Minderheiten gibt es auch in Bangladesch und Bhutan. Mit der bengalischen Schrift werden etliche Minderheitssprachen geschrieben.
Indien hat viele Stimmen – über 400 Einzelsprachen und Dialekte sind auf dem Subkontinent zu hören. Da erscheint die Anzahl der 23 anerkannten Nationalsprachen, Englisch eingeschlossen, die aus zwei verschiedenen Sprachfamilien stammen – der indogermanischen und der drawidischen – schon gar nicht mehr so hoch. Hinzu kommen je nach Bundesstaat noch weitere Regionalsprachen. Die offiziellen Landessprachen sind Hindi und Englisch.
Wer sich für den Staatsdienst bewirbt, kann also die Eingangsprüfung in Asamiya, Bengali, Bodo, Dogri, Gujarati, Hindi, Kannada, Kashmiri, Konkani, Maithili, Malayalam, Meitei, Marathi, Nepali, Oriya, Punjabi, Sanskrit, Santali, Sindhi, Tamil, Telugu, Urdu oder auch einfach in Englisch ablegen – bleibt zu hoffen, dass er auch verstanden wird.
Die für die Sprache Asamiya verwendete Schrift weicht von der bengalischen Schrift in nur zwei Zeichen ab. Es wird in einer modifizierten bengalischen Schrift geschrieben.
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