Ido
Ido ist eine Plansprache, die 1907 durch den französischen Hauslehrer Louis de Beaufront auf der Basis von Esperanto (für Menschen, die mit germanischen und romanischen Sprachen vertraut sind, ist eine gegenseitige Verstehbarkeit relativ leicht. Insbesondere wer Esperanto und Italienisch kann, versteht im Ido das meiste. Wer aber noch keine romanischen und germanischen Sprachen gelernt hat, kann manche Unterschiede zwischen Esperanto und Ido als ernsthafte Hürde erleben) geschaffen wurde.
Das 1887 entwickelte Esperanto erschien ihm und anderen nicht einheitlich und logisch genug.
Daher sahen sie den Wortschatz des Esperanto durch und gestalteten ihn teilweise nach dem Grundsatz größtmöglicher Internationalität um.
Außerdem gaben sie ihrem Projekt ein sehr durchdachtes und präzises Wortableitungssystem. Von Esperantisten wird es gern als „schwerfällig“ bezeichnet.
Heute gibt es schätzungsweise zwischen 1.000 und 2.500 Ido-Sprecher.
Angaben von Ido-Anhängern zufolge, soll dank des Internets die Anzahl der Ido-Sprecher wieder wachsen.
Das Wort Ido kommt aus dem Esperanto und bedeutet Nachkomme, Abkömmling. In Ido selbst steht IDO als Abkürzung für Idiomo Di Omni (Sprache für alle).
Seit Mitte 2004 existiert eine Wikipedia für Ido, die sehr schnell wächst.
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